Mit der Tulpensaison wird der Frühling in Istanbul eingeläutet. Jedes Jahr im April werden einige der beliebtesten Orte Istanbuls mit farbenfrohen Frühlingstulpen geschmückt und verwandeln die Stadt in ein riesiges und visuell reizvolles Fest. So wird beispielsweise auf dem Sultanahmet-Platz ein riesiger Tulpenteppich gewebt, der mit Hilfe der Aquakulturmethode gezüchtet wird. Dieser atemberaubende Anblick zieht sowohl Einheimische als auch ausländische Besucher in seinen Bann. Ähnliche Anblicke bieten der Emirgan-Hain, der Gülhane-Park, der Yıldız-Hain, der Soğanlı Botanic Park, der Beykoz-Hain, der Büyük Çamlıca-Hain, der Küçük Çamlıca-Hain, der Fethipaşa-Hain und der Hidiv Pavillon-Hain in der Metropole

Mit der Tulpensaison wird der Frühling in Istanbul eingeläutet. Jedes Jahr im April werden einige der beliebtesten Orte Istanbuls mit farbenfrohen Frühlingstulpen geschmückt und verwandeln die Stadt in ein riesiges und visuell reizvolles Fest. So wird beispielsweise auf dem Sultanahmet-Platz ein riesiger Tulpenteppich gewebt, der mit Hilfe der Aquakulturmethode gezüchtet wird. Dieser atemberaubende Anblick zieht sowohl Einheimische als auch ausländische Besucher in seinen Bann. Ähnliche Anblicke bieten der Emirgan-Hain, der Gülhane-Park, der Yıldız-Hain, der Soğanlı Botanic Park, der Beykoz-Hain, der Büyük Çamlıca-Hain, der Küçük Çamlıca-Hain, der Fethipaşa-Hain und der Hidiv Pavillon-Hain in der Metropole.

 

Das Symbol der Tulpe spielt in der türkischen Kunst und Kultur eine wichtige Rolle

Die Tulpe wurde von den Türken aus dem zentralasiatischen Pamirgebirge, der ursprünglichen Heimat der Tulpe, nach Anatolien gebracht und gehört zu den wichtigsten Symbolen der türkischen Kultur. Die Tulpe, eine Zwiebel- und Staudenpflanze, wird seit dem 12. Jahrhundert als ornamentales Muster im Kunsthandwerk eingesetzt. Diese schöne, farbenfrohe Blume war in der osmanischen Zeit ein beliebtes Motiv für Gedichte, Erlasse, Geschichten und Miniaturmalereien. Tulpenmuster wurden in Moscheen, auf Grabsteinen sowie in der Palastdekoration verwendet, aber auch auf Teppichen, Kaftanen und Aussteuertruhen. Sogar auf Münzen, Kampfhelmen und Kanonengüssen waren Tulpenmotive wiederzufinden.

 

Tulpen, eigentlich Wildblumen, wurden im 16. Jahrhundert in Istanbul, der Hauptstadt des Osmanischen Reiches, kultiviert und in der ganzen Stadt als Gartenblumen angepflanzt. Diese Leidenschaft für Tulpen wuchs und breitete sich während der Herrschaft von Suleiman dem Prächtigen aus, was zur Entwicklung verschiedener Sorten und Züchtungen der Pflanze führte. Vor allem die Istanbuler Tulpe, die mit der Stadt identifiziert wird und als Symbol fungiert, entstand in dieser Zeit. Während der Herrschaft von Sultan Ahmet III. erlangte die Wildblume mit fast zweitausend Sorten eine solche Bedeutung, dass sie einer ganzen Epoche ihren Namen gab – der Tulpenära (Lale Devri) zu Beginn des 18. Jahrhunderts.

Jede Farbe hat eine andere Bedeutung

Als immer mehr Tulpensorten gezüchtet wurden, bekamen die Tulpen und ihre Farben verschiedene Bedeutungen. Rote Tulpen symbolisieren die Liebe, während weiße Tulpen Reinheit und Unschuld bedeuten. Violette Blüten stehen für „Adel und Romantik“, gelbe für „Freude“ und „hoffnungslose Liebe“. Die seltene schwarze Tulpe symbolisiert „Unerreichbarkeit und Seltenheit“, während die gestreifte Tulpe „du hast schöne Augen“ aussagt.

Diese prächtige Blume, die in der türkischen Kultur einen wichtigen Platz einnimmt, wurde in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts zunächst nach Wien und anschließend in die Niederlande gebracht und damit in Europa eingeführt. In den Niederlanden erlangten die Tulpen schnell große Popularität und wurden weltberühmt.

In Anatolien werden auch heute noch zahlreiche Tulpensorten angebaut. Eine der auffälligsten ist die „umgekehrte Tulpe“, auch bekannt als „weinende Braut“. Weltweit gibt es 167 Arten von Tulpen, von denen 43 Arten, davon 20 endemisch, in Türkiye zu finden sind.

 

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