Pyronale 2026: Gold für Rumänien, Silber für Polen
Nach zwei Abenden voller Feuer, Musik und internationaler Konkurrenz ist die Entscheidung gefallen: S.C. Pro Fireworks aus Rumänien hat die Pyronale 2026 gewonnen. Beim großen Finale am Samstagabend auf dem Berliner Maifeld ging der goldene Pokal an das rumänische Team. Silber holte Piromax Pro aus Polen, das bereits am Freitag den Tagessieg errungen hatte.
Für das deutsche Team Potsdamer Feuerwerk endete das Jubiläumswochenende mit einem Podiumsplatz. Die Mannschaft sicherte sich bei der Pyronale 2026 den dritten Platz. Vor heimischem Publikum setzte das Team auf eine aufwendig choreografierte Verbindung von Feuerwerk und Musik und musste sich im Gesamtklassement lediglich den Teams aus Rumänien und Polen geschlagen geben.
Zum 20. Mal verwandelte die Pyronale das Maifeld am Olympiastadion in eine Bühne für internationale Feuerwerkskunst. Sechs Teams aus Deutschland, Estland, Polen, China, der Schweiz und Rumänien traten am 25. und 26. September gegeneinander an. Die Mannschaften mussten ihre Shows nach denselben Vorgaben gestalten: Gold und Grün als Farben-Challenge, die gemeinsame Pflichtmusik „Pyro Passion“ von Steve Last der Sohn von James Last und schließlich eine individuelle Kür mit klassischer Musik.
Am Freitag hatte Piromax Pro aus Polen den ersten Tagessieg geholt. Das Team präsentierte seine Kür unter dem Titel „A Night Full of Stars“. Für den Gesamtsieg reichte der Erfolg des ersten Abends jedoch nicht. Am zweiten Abend setzte sich S.C. Pro Fireworks aus Rumänien durch und sicherte sich damit den goldenen Pokal des Jubiläumsjahrgangs.
Entscheidend war dabei nicht allein das Urteil der Fachleute. Die Pyronale kombiniert Fach- und Kreativjury mit dem Votum des Publikums. Die Zuschauer können per Telefon beziehungsweise SMS abstimmen, ihr Ergebnis fließt mit 30 Prozent in die Gesamtwertung ein. Damit wird aus dem Feuerwerkswettbewerb auch ein unmittelbares Publikumsvotum.
Der letzte Abend machte noch einmal deutlich, worum es bei der Pyronale geht: nicht um möglichst viele Explosionen am Himmel, sondern um deren Inszenierung. Musik, Timing, Farben, Dramaturgie und technische Präzision müssen innerhalb weniger Minuten zu einer zusammenhängenden Show werden. Gerade die Pflichtteile machen die Unterschiede zwischen den Teams sichtbar, weil alle unter denselben Bedingungen antreten.
Als die Pokale schließlich vergeben waren, endete das Jubiläum dort, wo die Pyronale am stärksten ist: mit Blick nach oben. Rumänien holte Gold, Polen Silber, und Deutschland Bronze und über dem Berliner Maifeld setzte ein abschließendes Feuerwerk den Schlusspunkt unter 20 Jahre Pyronale.
