James Friend, Malte Grunert, Edward Berger, Felix Kammerer Preisträger, Albrecht Schuch Preisträger (im Westen nicht Neues) Verleihung des 73. Deutschen Filmpreis LOLA 2023 im Theater am Potsdamer Platz in Berlin am 12.05.2023. Agency People Image (c) Daniel Hinz *WARNING* STRICTLY NO FAN WEBSITE / NO BLOG / NO FACEBOOK / NO INSTAGRAM / NO SOCIAL WEB USE! ALL RIGHTS RESERVED!

Rund 1.600 Gäste haben im Theater am Potsdamer Platz heute die 73. Verleihung des Deutschen Filmpreises gefeiert. Zum 19. Mal haben die Mitglieder der Deutschen Filmakademie über die Gewinner:innen abgestimmt.

1.600 Gäste feiern die Lola mit einer bewegten Show

Am Freitagabend feiern rund 1.600 Gäste im Theater am Potsdamer Platz das deutsche Kino und die Lola. Das ZDF überträgt die Show um 19:00 Uhr erstmals live in der Mediathek und um 23:30 Uhr im linearen Fernsehen.

Musikerin und Schauspielerin Jasmin Shakeri (EINFACH MAL WAS SCHÖNES) führt als Gastgeberin durch eine im wahrsten Sinne des Wortes bewegte Show, die sie musikalisch eröffnen wird. Dynamisch geht es auch nach den ersten Beats weiter, dafür sorgen die beiden Künstlerischen Leiter:innen der diesjährigen Verleihung: Regisseurin, Autorin und Produzentin Katja von Garnier (BANDITS, FLY) und Vartan Bassil, Gründer und Künstlerischer Leiter von „Flying Steps“. Ihre actionreichen Show-Ideen werden nicht nur Jan Josef Liefers vom Stuhl reißen – so viel sei verraten!

Nach einem bewegten Intro sorgt der Abend auch für bewegende Momente. Einer davon wird der gemeinsame Auftritt der ehemaligen Akademie-Präsident:innen Senta Berger, Günter Rohrbach, Iris Berben und Ulrich Matthes sein. Sie stimmen auf den 20. Geburtstag der Deutsche Filmakademie ein, der in diesem Jahr gefeiert wird. Im Rahmen der Show wird es mit der Rückkehr der „Bandits“ auch eine musikalische Wiedervereinigung auf der Bühne geben: Nicolette Krebitz, Jasmin Tabatai und Katja Riemann laudatieren in der Kategorie „Beste Filmmusik“.

Bei der Vergabe der Filmpreise in insgesamt 19 Kategorien erhält Jasmin Shakeri weitere prominente Unterstützung von Laudator:innen, darunter die Schauspieler:innen Heike Makatsch, Andreas Pietschmann, Sam Riley, Rosalie Thomass, Nadja Uhl, Luna Wedler, Christian Berkel, Entertainer Klaas Heufer-Umlauf und Comedian Felix Lobrecht.

Doch wer wird bei der 73. Verleihung des Deutschen Filmpreises eine Lola mit nach Hause nehmen? Während Nominierte in 17 Kategorien noch bangen, stehen zwei Gewinner:innen bereits fest! Der Autor, Regisseur und Produzent Volker Schlöndorff wird mit dem Ehrenpreis für herausragende Verdienste um den deutschen Film ausgezeichnet. Die Lola für den „Besucherstärksten Film“ geht an den Regisseur Sven Unterwaldt sowie an die Produzentinnen Alexandra und Meike Kordes für den Kinderfilm DIE SCHULE DER MAGISCHEN TIERE 2, den über 2,8 Millionen Zuschauer:innen im Kino sahen.

The future of film is green“ – so das Motto der gemeinsamen Aktion der Gruppe Changemakers.film und der Deutschen Filmakademie, mit der auf dem Roten Teppich ein Zeichen für nachhaltiges Produzieren gesetzt wird. Nicht nur die Fotowand entlang des Roten Teppichs ist in diesem Jahr wieder grün, auch die Verleihung selbst ist es, denn der Deutsche Filmpreis ist die erste ISO-zertifizierte Veranstaltung der FilmbrancheDie Vorfahrt der Gäste am Roten Teppich erfolgt mit Bussen anstatt mit Limousinen-Shuttles. Und auch bei der anschließenden Lola-Party wird Nachhaltigkeit großgeschrieben: Bei komplett vegan/vegetarischem und regionalem Catering lässt es sich mit gutem Gewissen feiern. Seit 2020 sind Lea van Acken, Maria Ehrich und Lucas Reiber als Botschafter:innen u.a. auch für die Nachhaltigkeit im Einsatz, um grüne Themen bei einer breiten Öffentlichkeit stärker in den Fokus zu rücken.

Die Deutsche Filmakademie freut sich auch in diesem Jahr, die Verleihung des Deutschen Filmpreises wieder mit Unterstützung starker Partner:innen auszurichten und dankt seinen Förderern und Unterstützer:innen. Die Verleihung des Deutschen Filmpreises wird gefördert vom Medienboard Berlin-Brandenburg und der Filmförderungsanstalt.

RTL Deutschland ist in diesem Jahr neu als Medienpartner an Bord und begleitet den Filmpreis mit Berichterstattung. Als weitere neue Unterstützer:innen konnten Opus R und Paper & Tea gewonnen werden, die mit leckeren warmen und kalten Tees sowie alkoholfreien Tee-Drinks im Rahmen der Verleihung und anschließenden After-Show-Party präsent sein werden. Neben der Commerzbank sind in diesem Jahr wieder als langjährige Partner mit dabei: das Dorint Hotel, Berlin Cuisine, die Deutsche Automatenwirtschaft, Spielbank Berlin, die soziale Marke share und der Floristikpartner Landgard. Im Zuge der nachhaltigen Ausrichtung des Events konnte BRLO zum zweiten Mal als Sponsor gewonnen werden. Die in Berlin ansässige Brauerei braut seit 2021 klimaneutral.

Der Deutsche Filmpreis – die renommierteste und höchstdotierte Auszeichnung für den deutschen Film – ist mit Preisgeldern der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien in einer Gesamthöhe von knapp 3 Mio. Euro dotiert und wird nach der Wahl durch die Mitglieder der Deutschen Filmakademie von Kulturstaatsministerin Claudia Roth verliehen. Die Verleihung ist eine Veranstaltung der Deutschen Filmakademie in Zusammenarbeit mit der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), produziert von der Deutschen Filmakademie Produktion GmbH.

Kulturstaatsministerin Roth verleiht Deutschen Filmpreis 2023: „Feier für die Rückkehr des deutschen Films auf die internationale Bühne“
 
Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Claudia Roth, hat heute auf einer festlichen Gala im Theater am Potsdamer Platz zusammen mit dem Präsidium der Deutschen Filmakademie, Alexandra Maria Lara und Florian Gallenberger, den 73. Deutschen Filmpreis verliehen. Mit Blick auf die jüngsten Erfolge deutscher Filmproduktionen bei den Oscars, BAFTAS und der Berlinale erklärte Kulturstaatsministerin Claudia Roth: „Mit der heutigen Verleihung der Lolas feiern wir stolz die Rückkehr des deutschen Films auf die internationale Bühne. Gelungen ist das mit grandiosen Regieleistungen, mit herausragenden Darstellerinnen und Darstellern, mit detailverliebter Kostümarbeit und grandioser Kameraführung – kurzum: mit allem, was die Faszination großer Filme ausmacht. Umso mehr ehren wir heute die deutsche Filmkultur in ihrer ganzen Bandbreite, den Nachwuchs wie die Altmeister, das Art-House wie den Mainstream!“
 
Claudia Roth weiter: „Bei aller Freude vergessen wir nicht jene Frauen und Männer, die überall auf der Welt mutig ihre Stimme erheben für die Freiheit von Kunst und Kultur, die einstehen für Menschlichkeit und Selbstbestimmung – im Iran wie in der Türkei, in der Ukraine wie in Russland“.
 
Zu der aktuellen Diskussion zu den Bedingungen bei Filmproduktionen sagte die Kulturstaatsministerin: „Hier müssen wir über strukturelle Änderungen sprechen, um an deutschen Filmsets eine Arbeitsatmosphäre ohne autoritären Machtmissbrauch, ohne sexuelle Belästigung oder gar Gewalt zu gewährleisten. Und es muss für Betroffene endlich möglich sein, Missstände offen zu benennen, ohne deshalb ausgegrenzt und der Nestbeschmutzung bezichtigt zu werden. Genau das fordern wir von der gesamten Branche ein und auch wir werden mit der Reform der Filmförderung unseren Teil dazu beitragen, dass sich Arbeitsbedingungen verbessern.“
Der Deutsche Filmpreis ist mit Preisgeldern von knapp drei Millionen Euro die höchstdotierte Auszeichnung für den deutschen Film.
Die Verleihung des Deutschen Filmpreises ist eine Veranstaltung der Deutschen Filmakademie in Zusammenarbeit mit der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Für die Preiskategorien des Deutschen Filmpreises 2023 sind nominiert:


BESTER SPIELFILM

Holy Spider

Produktion: Sol Bondy, Jacob Jarek · One Two Films, Profile Pictures Regie: Ali Abbasi · Buch: Ali Abbasi, Afshin Kamran Bahrami

Im Westen nichts Neues

Produktion: Malte Grunert · Amusement Park Films

Regie: Edward Berger · Buch: Edward Berger, Ian Stokell, Lesley Paterson

Das Lehrerzimmer

Produktion: Ingo Fliess · if… Productions

Regie: Ilker Çatak · Buch: Johannes Duncker, Ilker Çatak

Rheingold

Produktion: Fatih Akin, Nurhan Şekerci-Porst, Herman Weigel · bombero international, Warner Bros. Film Productions Germany, Palosanto Films, Lemming Film

Regie & Buch: Fatih Akin

Sonne und Beton

Produktion: Fabian Gasmia, David Wnendt · Seven Elephants

Regie: David Wnendt · Buch: David Wnendt, Felix Lobrecht

Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war

Produktion: Janine Jackowski, Jonas Dornbach, Maren Ade · Komplizen Film, Warner Bros. Entertainment

Regie: Sonja Heiss · Buch: Sonja Heiss, Lars Hubrich


BESTER DOKUMENTARFILM

Elfriede Jelinek – Die Sprache von der Leine lassen

Produktion: Martina Haubrich, Claudia Wohlgenannt · CALA Filmproduktion, Plan C Film Regie: Claudia Müller

Kalle Kosmonaut

Produktion: Tine Kugler, Günther Kurth · KMOTO Medienproduktion

Regie: Tine Kugler, Günther Kurth

Liebe, D-Mark und Tod – Aşk, Mark ve Ölüm

Produktion: Claus Reichel, Mehmet Akif Büyükatalay, Florian Schewe, Stefan Kauertz · filmfaust, Film Five

Regie: Cem Kaya


BESTER KINDERFILM

Mission Ulja Funk

Produktion: Roshanak Behesht Nedjad · In Good company

Regie & Buch: Barbara Kronenberg

Der Räuber Hotzenplotz

Produktion: Jakob Claussen, Uli Putz · Claussen+Putz Filmproduktion, Zodiac Pictures, Studiocanal Film Regie: Michael Krummenacher · Buch: Matthias Pacht


BESTE REGIE

Ali Abbasi · Holy Spider Edward Berger · Im Westen nichts Neues Ilker Çatak · Das Lehrerzimmer Sonja Heiss · Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war


BESTES DREHBUCH

Jan Braren, Marc Blöbaum, Kilian Riedhof · Meinen Hass bekommt ihr nicht Johannes Duncker, Ilker Çatak · Das Lehrerzimmer David Wnendt, Felix Lobrecht · Sonne und Beton


BESTE WEIBLICHE HAUPTROLLE

Zar Amir Ebrahimi · Holy Spider Leonie Benesch · Das Lehrerzimmer Sandra Hüller · Sisi & Ich


BESTE WEIBLICHE NEBENROLLE

Ulrike Kriener · Einfach mal was Schönes Hildegard Schmahl · Mittagsstunde Jördis Triebel · In einem Land, das es nicht mehr gibt


BESTE MÄNNLICHE HAUPTROLLE

Mehdi Bajestani · Holy Spider Charly Hübner · Mittagsstunde Felix Kammerer · Im Westen nichts Neues


BESTE MÄNNLICHE NEBENROLLE

Karl Markovics · Was man von hier aus sehen kann Clemens Schick · Servus Papa, See you in Hell Albrecht Schuch · Im Westen nichts Neues


BESTE KAMERA/BILDGESTALTUNG

James Friend · Im Westen nichts Neues Judith Kaufmann · Das Lehrerzimmer Thomas W. Kiennast · Sisi & Ich


BESTER SCHNITT

Mechthild Barth · Elfriede Jelinek – Die Sprache von der Leine lassen Sven Budelmann · Im Westen nichts Neues Gesa Jäger · Das Lehrerzimmer Andreas Wodraschke · Sonne und Beton


BESTES SZENENBILD

Christian M. Goldbeck · Im Westen nichts Neues

Josefine Lindner, Max-Josef Schönborn · The Ordinaries

Sebastian Soukup · Der vermessene Mensch


BESTES KOSTÜMBILD

Lisy Christl · Im Westen nichts Neues

Tanja Hausner · Sisi & Ich

Regina Tiedeken · In einem Land, das es nicht mehr gibt


BESTES MASKENBILD

Julia Böhm, Friederike Schäfer Seneca Heike Merker · Im Westen nichts Neues Annett Schulze, Dorit Jur, Ines Ransch · In einem Land, das es nicht mehr gibt


BESTE FILMMUSIK

Volker Bertelmann · Im Westen nichts Neues Marvin Miller · Das Lehrerzimmer The Notwist · Wir sind dann wohl die Angehörigen Ralf Wengenmayr · Tausend Zeilen


BESTE TONGESTALTUNG

Frank Kruse, Markus Stemler, Viktor Prášil, Lars Ginzel, Alexander Buck · Im Westen nichts Neues Paul Rischer, Jan Petzold · Sonne und Beton Marco Teufen, Paul Rischer, Gregor Bonse · Sisi & Ich


BESTE VISUELLE EFFEKTE

Johannes Blech · The Ordinaries Frank Petzold, Viktor Müller, Markus Frank · Im Westen nichts Neues Dennis Rettkowski, Tomer Eshed, Markus Frank · Die Schule der magischen Tiere 2

Folgende Preisträger:innen des Deutschen Filmpreises 2023 stehen bereits fest


EHRENPREIS DES DEUTSCHEN FILMPREISES

Volker Schlöndorff


BESUCHERSTÄRKSTER FILM

Die Schule der magischen Tiere 2 · Sven Unterwaldt · Alexandra Kordes, Meike Kordes (Kordes & Kordes Film Süd

 

 

 

Der Deutsche Filmpreis – die renommierteste und höchstdotierte Auszeichnung für den deutschen Film – ist mit Preisgeldern der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien in einer Gesamthöhe von knapp 3 Mio. Euro dotiert und wird nach der Wahl durch die Mitglieder der Deutschen Filmakademie von Kulturstaatsministerin Claudia Roth verliehen. Die Verleihung ist eine Veranstaltung der Deutschen Filmakademie in Zusammenarbeit mit der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), produziert von der Deutschen Filmakademie Produktion GmbH.

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