Berlin hat eindrucksvoll seinen Status als deutsche Sportmetropole unter Beweis gestellt. In der Max-Schmeling-Halle feierte die Initiative Sportmetropole Berlin den Auftakt der Saison und rückte die Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele ins Rampenlicht. Gäste aus den Bereichen Sport, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur diskutierten unter dem Motto „Die Welt zu Gast in Berlin: Faszination Olympischer und Paralympischer Spiele in Berlin“ über die Chancen und Herausforderungen, die mit der Olympiabewerbung verbunden sind.
Bereits der Blick auf die kommenden Monate zeigt: Berlin ist im Sportrausch. Im November verwandelt die NFL das Olympiastadion in eine riesige Football-Arena, und Anfang 2026 bringt die NBA Basketball-Elite in die Uber Arena. Hinzu kommen traditionsreiche Events wie das ISTAF Berlin, die Berlin Tennis Open und der BMW Berlin-Marathon. Zudem kämpfen mit Alba Berlin, den BR Volleys, den Eisbären Berlin und den Füchsen Berlin gleich mehrere Deutsche Meister um die Titelverteidigung.
In seiner Ansprache betonte der Regierende Bürgermeister Kai Wegner: „Berlin ist die Sportmetropole Deutschlands – mit zahlreichen erfolgreichen Profivereinen und herausragenden Athletinnen und Athleten sowie einem beeindruckenden Breitensport. Wenn es darum geht, wie man nachhaltige und moderne Spiele ausrichten kann, ist Berlin der perfekte Ort.“
Iris Spranger, die Senatorin für Inneres und Sport, hob ebenfalls die zentrale Rolle des Sports für die Stadt hervor: „Sport bringt Menschen zusammen und stärkt das Gemeinschaftsgefühl unserer Stadt. Deshalb ist die Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele von großer Bedeutung. Sowohl der Breitensport als auch der Leistungssport werden davon profitieren – durch neue Sportstätten und den Olympischen Geist, der ganz Berlin inspirieren wird.“
Auch aus der Sportgemeinschaft kam starke Unterstützung. Kaweh Niroomand, der Olympiabeauftragte des Senats, betonte die besondere Stellung Berlins: „Keine andere deutsche Stadt kann mit einer vergleichbaren Anzahl an Spitzenathleten und Olympioniken aufwarten. […] Mit den Olympischen und Paralympischen Spielen hier in Berlin möchten wir einen bedeutenden und nachhaltigen Impuls für unsere Gesellschaft setzen.“
Thomas Härtel, Präsident des Landessportbundes, äußerte: „Berlin ist zweifellos eine Sportmetropole. Doch jede Sportmetropole hat das Potenzial, sich weiter zu verbessern. Und genau das wollen wir mit unserer Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele erreichen.“
Basketball-Olympiasiegerin Svenja Brunckhorst wies zudem auf die gesellschaftliche Dimension hin: „Die Olympischen und Paralympischen Spiele würden einzigartige Chancen bieten, um wichtige Themen wie Gleichstellung, Teilhabe und Chancengleichheit für Mädchen und Frauen im Sport weiter voranzutreiben.“
Die Mitglieder der Initiative Sportmetropole Berlin:
- Proficlubs: 1. FC Union Berlin, ALBA Berlin, Berlin Recycling Volleys, Eisbären Berlin, Füchse Berlin, Hertha BSC
- Sportarenen: Max-Schmeling-Halle, Uber Arena, Olympiastadion Berlin, Stadion An der Alten Försterei, Velodrom
- Vereine & Verbände: Landessportbund Berlin e.V., Olympiastützpunkt Berlin
- Sportveranstalter: SCC Events (Berlin-Marathon), Top Sportmarketing Berlin (ISTAF), Perfect Match GmbH (Berlin Tennis Open)
- Institutionen: Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie, Industrie- und Handelskammer Berlin (IHK), Senatsverwaltung für Inneres und Sport, visitBerlin
