Die Berlinische Galerie ist eines der jüngsten Museen der Hauptstadt und sammelt in Berlin entstandene Kunst von 1870 bis heute – mit lokalem Fokus und internationalem Anspruch zugleich. 1975 als privater Verein gegründet und lange Zeit ohne festes Domizil, eröffnete das Landesmuseum 2004 in Nachbarschaft zum Jüdischen Museum sein Haus in einer großzügig umgebauten Industriehalle eines ehemaligen Glaslagers mit 4.600 qm Ausstellungsfläche.

 
Berlinische Galerie ist saniert Museum mit neuester Sicherheits- und Elektrotechnik ausgestattet Im Juli 2014 musste das Landesmuseum für Moderne Kunst wegen Sanierungsarbeiten vorübergehend schließen. Grund dafür war die Sprinkleranlage, die zum Brandschutz im ehemaligen Glaslager installiert war. Wie sich bei einer Routinekontrolle herausstellte, musste die alte Anlage erneuert werden. Die landeseigene Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM), die das Gebäude verwaltet, hat die Sanierung innerhalb von nur zehn Monaten durchgeführt und die Schließzeit dadurch so kurz wie möglich gehalten. Davon waren sowohl die Ausstellungsräume als auch das unterirdische Depot betroffen, in dem die Kunstwerke der fünf Sammlungsbereiche des Museums lagern. Die Sanierungskosten betrugen rund 6 Mio. Euro. „Von den Sanierungsarbeiten ist in unseren Räumen nicht viel zu sehen, und dennoch ist das Gebäude nun mit den neuesten technischen Sicherheitsanlagen ausgestattet. Zugleich haben wir die Chance genutzt, unser elektroakustisches System auf aktuellste Technik umzustellen“, sagt Dr. Thomas Köhler, Direktor der Berlinischen Galerie. „Die Architektur des Museumsgebäudes ist von hoher Flexibilität und bietet viele Möglichkeiten für eine variable Ausstellungsgestaltung. Ich freue mich, dass die jetzt vorhandene Ausstattung Künstler und Kuratoren in ihren Projekten unterstützt.“ Für den Einbau der neuen Sprinkleranlage wurden die gesamten Deckenkonstruktionen des Museums und der Depots einschließlich der Beleuchtung erneuert. Die moderne Hochdruckwassernebellöschanlage schützt im Brandfall sowohl die Besucher als auch das Kulturgut durch ihren geringen Wassereinsatz. Gleichzeitig wurde die Netzersatzanlage erweitert, die im Brandfall die Stromversorgung für das Brandschutzsystem gewährleistet.

Volltext nach Login

Von admin

Schreibe einen Kommentar