Berlin im Football-Fieber: Mein Pub-Crawl-Erlebnis zur NFL Berlin Game 2025
Ich stehe mitten im pulsierenden Herz der Hauptstadt, bereit für eine Tour der besonderen Art: zwei Pub-Crawls rund um das erste reguläre Spiel der NFL in Berlin und eine Stadt, die sich ganz dem American Football verschrieben hat.
Bereits im Vorfeld war klar: Berlin wird zur Football-Hochburg. Laut offizieller Angaben erwartet die Liga für das Match am nächsten Tag zwischen den Atlanta Falcons und den Indianapolis Colts mindestens 72.000 Zuschauer. Und das nicht nur im Stadion: die Stadt veranstaltet eine Reihe von Fan-Erlebnissen, Pubs, Pop-ups – und ja, auch ein spezieller „NFL-Späti“.
Tour 1: Vom Fan-Shop zum Night-Stop
Ich startete früh am Nachmittag – Tour 1 laut Plan:
- Shop So LVL – ein Fan-Stopp für die Fans der Green Bay Packers
- Stop im Belushi’s Mitte („Belushis Mitto Chi“) – typische Sports-Pub-Atmosphäre
- Bei meiner Tour durch Berlin rund um das NFL-Event durfte ein ganz besonderer Zwischenstopp nicht fehlen — das „Kebap with Attitude“ in Berlin-Mitte.Die kreative Küche passte zur Stimmung – wenn Berlin für einen Tag amerikanischen Football mit urbanem Food-Vibe verbindet, dann passte dieser Döner-Stopp exakt.
Social-Media-Momente inklusive: Fans knipsten ihre Döner-Platten, tauschten Eindrücke via Instagram & Co. – der Hashtag-Spirit („game day“, „football in Berlin“, „kebab break“) war spürbar.
Die Buccaneers nutzen das Berliner Event-Wochenende und fusionieren Food & Sport, u. a. indem sie im Laden „Kebap with Attitude“ ein spezielles Gericht kreieren: den „Döner Kebuc“, eine Kombination aus Berliner Döner und dem kubanisch-bodenständigen Cuban Sandwich (eine Spezialität aus Florida).
Insbesondere mit William Gholston sieger mit Tampa Bay des Super Bowl LV der uns Vorort begrüßte
4. Stop bei Fotografiska – Streetwear-Store mit Team-Merch der Falcons
…und so weiter, bis zur finale Station: der „NFL-Späti“.
Was ich erlebte: Beim LVL-Shop vereinten sich Packer-Fans in grün-gold, lachten, tauschten Trikots. In Belushi’s: Großbildschirm, Bierkrüge und „Go Packers!“-Rufe mitten in Berlin-Mitte. Später bei Futografs: eine überraschende Mischung von Streetwear-Culture und Football-Merch – Hoodie mit Team-Logo neben Sneakern, Vinyl-Cover auf NFL-Motiv.
Und dann: der „Späti“ als Final-Stop – mitten in der Nacht. Kalt getränkte US-Importe, Wraps, Football-Vibes – und die Menge um mich herum schon im Stadion-Modus. Ein Fan schrie:
„Berlin Plays Football Different!“
– ein Statement, das man in diesem Moment ernst nehmen konnte.
Tour 2: Der zweite Lauf – Pub, Brot, Store, Patriots-Vibes
Tour 2 war keine Wiederholung, sondern eine ganz eigene Route am Abend:
- Start im Paulaner Wirtshaus (Wirtshausent) – typisch deutsch, aber mit NFL-Screening
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- Stop: Lindenbräu – Potsdamer Platz, große Fan-Zone laut offizieller Hinweise.
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- Stop: Distorted People Store (Patriots-Fans willkommen)
- Finale: wieder der „NFL-Späti“ als Treffpunkt vor der großen Nacht
In Lindenbräu war die Stimmung bereits elektrisiert: Blue & White Fahnen (Colts) neben Schwarz-Rot-Gold (Falcons?) – ein Kaleidoskop aus Farben und Fans, die sich entweder kennen oder erst kennenlernen. Ein Mitfahrer meinte:
„Ich bin nicht mal NFL-Fan, aber dieses Berlin-Ding ist einfach geil.“
Die Atmosphäre – Berlin im Football-Rausch
Während unserer Touren spürte man etwas Besonderes: Berlin gibt sich nicht mit einem Spiel zufrieden, Berlin zelebriert. Die offiziellen Pubs, Fan-Zonen und Merch-Events unterstreichen das:
- Die NFL Experience am Brandenburger Tor mit Flag-Football-Mitmachaktionen.
- Ein Riesen-Mural mit 1.000 m² am S-Bahnhof Savignyplatz.
- Fan-Treffs für die Falcons im Fotografiska Berlin.
Aber eben auch: der „Späti“ – typisch deutsch, aber mit Football-Twist. Bier-Flaschen neben Helm-Requisiten, O-Bier gegen Overtime-Cheers. Einemo ein kleines Symbol dafür, wie die NFL in Berlin landet: nicht nur Stadion, sondern Straße, Kneipe, Nachtleben.
Mein Fazit
Ich ging mit einem Pub-Crawl los – und kam raus mit einer Stadt-Erfahrung. Von Shop über Pub über Streetwear-Store bis Nacht-Stopp: Jede Station ein kleines Kapitel im großen Football-Fest. Berlin zeigte sich von der quirligsten Seite: Fan-Rudel in Mitte, „Wir-machen-mit“-Geist überall, amerikanisches Sport-Feuer trifft Berliner Kiez-Mentalität.
Wenn man morgen ins Olympiastadion Berlin geht oder einfach nur noch ein Bier hebt auf „Football in Berlin“, dann weiß man: Es ist nicht einfach ein Spiel. Es ist ein Ereignis – und ich war mittendrin.
