Ludwig-Erhard-Preis für Wirtschaftspublizistik

In der Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen in Berlin ist am Abend die Verleihung des Ludwig-Erhard-Preises für Wirtschaftspublizistik über die Bühne gegangen. Präzise durchgetaktet und mit feierlicher Atmosphäre begann die Veranstaltung mit einem musikalischen Auftakt der Cellisten Cosima Regina Federle und Alexander Wollheim, bevor Vertreter des Gastgeberlandes die Gäste begrüßten. Im Saal herrschte gespannte Erwartung, als im Anschluss Roland Koch, Vorsitzender der Ludwig-Erhard-Stiftung, die Bedeutung der Auszeichnung für die gesellschaftliche Debatte über Wirtschaftspolitik betonte.

Höhepunkt des Abends war die Ehrung der Hauptpreisträgerin 2025, Julia Jäkel. Thomas de Maizière, Bundesminister a. D., würdigte sie in seiner Laudatio als publizistische Stimme, die wirtschaftliche Zusammenhänge mit gesellschaftlicher Verantwortung verknüpfe. Nachdem de Maizière gemeinsam mit Koch den Preis überreicht hatte, ergriff Jäkel selbst das Wort und dankte in einer nachdenklichen Rede für die Auszeichnung, verbunden mit dem Appell, die Soziale Marktwirtschaft als Modell der Zukunft zu verteidigen.

Ein musikalisches Intermezzo leitete zur Verleihung der Förderpreise über. Professorin Theresia Theurl, Vorsitzende der Jury, hielt die Laudationes und hob den Mut und die analytische Schärfe der jungen Journalistinnen und Journalisten hervor, bevor die Auszeichnungen überreicht wurden und die Preisträger mit einem knappen Dank reagierten.

Danach stand der Videowettbewerb unter dem Motto „Wie lässt sich mit der Sozialen Marktwirtschaft das Klima retten?“ im Mittelpunkt. Professor Nils Goldschmidt ehrte die Gewinnerinnen und Gewinner in seiner Laudatio, bevor das Siegervideo vorgeführt wurde und erneut Applaus den Raum füllte. Es folgte die Preisübergabe und ein musikalischer Ausklang, der den Abend abrundete.

Zum Schluss trat Geschäftsführer Patrick Opdenhövel ans Rednerpult. Mit seinem Schlusswort endete eine Veranstaltung, die dem Anspruch des Preises gerecht wurde, wirtschaftsjournalistische Qualität sichtbar zu machen und ordnungspolitische Fragen wieder verstärkt in den öffentlichen Diskurs zu rücken.

Von admin