GLAMOUR Women of the Year: Glanz, Tränen und große Botschaften in Berlin
Im Ritz-Carlton am Potsdamer Platz rollte GLAMOUR am Donnerstagabend den roten Teppich aus: Rund 300 geladene Gäste aus Entertainment, Mode, Politik und Medien feierten die diesjährigen „Women of the Year“. Eine Gala, die Glamour und Haltung verbinden wollte – mit emotionalen Momenten, glänzenden Trophäen und prominenten Auftritten.
Im Mittelpunkt stand die Auszeichnung der Global Icon Heidi Klum. Die 52-Jährige, seit Jahrzehnten international erfolgreiche Unternehmerin und Model-Persönlichkeit, nahm den Preis sichtlich bewegt entgegen. Überreicht wurde er von ihrer Tochter Leni, die den Saal mit wenigen Worten zum Schweigen brachte: „Ich bin stolz, dein Kind zu sein.“ Mutter und Tochter umarmten sich unter langem Applaus – der emotionale Höhepunkt des Abends.
Für Gänsehaut sorgten auch Yusra und Sara Mardini, die als Human Rights Activists geehrt wurden. In ihrer Rede erinnerten sie an humanitäre Verantwortung und sprachen über Mut und Zusammenhalt. „Wir dürfen nicht aufgeben“, sagte Sara Mardini, während das Publikum aufstand.
Musikalischer Star des Abends war Leony, ausgezeichnet als Musician of the Year. Sie begeisterte mit zwei Live-Songs und zeigte, weshalb sie derzeit zu den erfolgreichsten deutschen Pop-Acts zählt. Schauspielerin Ruby O. Fee wurde als Rising Actor ausgezeichnet, Rapperin Badmómzjay erhielt den Titel Gamechanger, während Madelyn Cline aus den USA als Next Gen Icon geehrt wurde. French-Icon Philippine Leroy-Beaulieu schickte krankheitsbedingt eine Videobotschaft.
Unter dem Motto „Sisterhood“ wollte die Gala ein Zeichen setzen: Frauen feiern Frauen, Erfolgsgeschichten sichtbar machen. Doch trotz inhaltlicher Botschaften blieb der rote Teppich ein zentrales Ereignis. Designer-Roben, Blitzlichtgewitter und minutiös inszenierte Auftritte prägten das Bild – boulevardesk und hochglanzpoliert.
Berlin zeigte sich an diesem Abend als Hauptstadt des Entertainment, und der Award als Bühne für Emotionen und große Bilder. Ob die Botschaften des Abends nachhaltige Wirkung entfalten oder vor allem schöner Schein bleiben, wird sich erst zeigen. Für diesen Moment aber gehörte die Nacht den Frauen – und dem Applaus, der nicht enden wollte.

