Sommerabend auf der Terrasse: Das Schlosshotel Berlin eröffnet die Saison
Mit einem entspannten Empfang unter freiem Himmel hat das Schlosshotel Berlin seine Terrasse für die Sommersaison eröffnet. Zwischen alten Bäumen, zurückhaltender Eleganz und spätem Abendlicht entstand ein Rahmen, der eher an ein privates Gartenfest erinnerte als an eine klassische Hotelveranstaltung.
Olivia Meisner, Resident Managerin des Hauses, begrüßte die Gäste mit einer persönlichen Ansprache. Dabei wiederholte sie einen Gedanken, der im Hotel seit einiger Zeit leitmotivisch geworden ist: Das Schlosshotel solle „das Wohnzimmer der Berliner“ werden. Gemeint ist damit ein Ort, der nicht allein internationalen Gästen vorbehalten bleibt, sondern sich stärker für die Stadtgesellschaft öffnet. Zugleich kündigte Meisner an, dass bis August weitere Umbauten im Haus vorgesehen seien. Das traditionsreiche Hotel entwickelt sich damit Schritt für Schritt weiter, ohne seinen ruhigen Charakter aufzugeben.
Kulinarisch stand der Abend ganz im Zeichen mediterraner Grillküche. Davide Florio, Küchenchef des CATALINA, präsentierte ein Menü, das sommerliche Leichtigkeit mit handwerklicher Präzision verband. Frische Austern vom Grill eröffneten den Abend, gefolgt von Garnelenspießen mit katalanischem Salat. Besonders gefragt war das Tomahawk-Steak mit Rucola und Parmesan, das direkt von der Grillstation serviert wurde. Daneben gab es Hähnchen mit Chimichurri, Gemüsespieße mit Basilikum-Pesto sowie eine Auswahl klassischer Beilagen, darunter Kartoffel-Gurken-Salat, griechischer Salat, Rosmarin-Kartoffel-Wedges und Auberginen mit Zucchini aus dem Ofen. Auch ein Caesar Salad fehlte nicht auf der sommerlichen Tafel.
Zum Abschluss setzte die Küche auf zurückhaltende Desserts statt auf opulente Patisserie: Rhabarber in saisonaler Interpretation und ein klassischer Affogato bildeten einen passenden Ausklang des Abends.
Die Terrasse des Schlosshotels zeigte sich an diesem Abend weniger als Bühne luxuriöser Selbstdarstellung, sondern vielmehr als Ort ruhiger Gastlichkeit. Genau darin könnte die Idee eines „Wohnzimmers der Berliner“ ihre eigentliche Stärke entfalten.