Starkes Rennen der Läuferinnen beim BMW BERLIN-MARATHON 2025 erwartet |
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Heute fand die erste Pressekonferenz zum BMW BERLIN-MARATHON 2025 statt, dabei blickte Jürgen Lock, Geschäftsführer SCC EVENTS (dem Organisator), höchst zuversichtlich auf das Marathonwochende: „Es ist toll zu sehen, dass nun alle Puzzleteile, an denen mehr als 90 Festangestellte, unendliche viele Partner und Dienstleister sowie mehr als 5.700 Volunteers beteiligt sind, sich zu einem großen Bild zusammenfügen.“ Temperaturen am Sonntag ernst nehmen MARATHON EXPO in der Messe Berlin Größter Flashmob der Hauptstadt BMW BERLIN-MARATHON App für Teilnehmende und Zuschauer:innen BMW BERLIN-MARATHON Inlineskating Seit vergangenem Jahr wird der BMW BERLIN-MARATHON Inlineskating teilweise auf einem Rundkurs ausgetragen, unter anderem um die Belastungen der Berliner Verkehrssituation am Marathonwochenende zu entschärfen. Insgesamt haben sich rund 2.200 Skater für das Rennen gemeldet. Auch der Nachwuchs kann sein Talent zeigen: ab 12:30 Uhr auf der Startgeraden auf der Straße des 17. Juni. Wanjiru und Dida könnten Jahresweltbestzeit angreifen Rosemary Wanjiru kennt die Strecke des BMW BERLIN-MARATHON. Vor drei Jahren lief sie hier als Zweite in 2:18:00 ein starkes Marathon-Debüt. „Wenn das Wetter gut ist und ich mich gut fühle, möchte ich eine sehr schnelle Zeit laufen“, sagte die 30-jährige Kenianerin während der Pressekonferenz mit den Eliteläuferinnen. Mit ihrem persönlichen Rekord von 2:16:14 ist Rosemary Wanjiru die schnellste Läuferin auf der Berliner Startliste. Auch Dera Dida lief schon einmal einen persönlichen Rekord beim BMW BERLIN-MARATHON: 2023 erreichte sie hier als Sechste 2:19:24. Diese Zeit verbesserte sie im Januar in Dubai auf 2:18:32. „Ich habe intensiv mit Tamirat trainiert und möchte in Berlin eine Bestzeit laufen. Ich freue mich auf die tolle Atmosphäre an der Strecke und möchte den Zuschauern mit einer Topleistung etwas zurückgeben“, sagte die 28-jährige Äthiopierin, die versuchen will, eine ungewöhnliche Siegesserie fortzusetzen. Denn die Siegerinnen der letzten drei Jahre gehören in Addis Abeba zu einer Trainingsgruppe, in der auch Dera Dida trainiert. Japanische Marathon-Rekordhalterin startet Domenika Mayer, Fabienne Königstein und Deborah Schöneborn Nachdem die Norwegerin Karoline Grovdal kurzfristig aufgrund einer Erkrankung passen muss, könnte eine deutsche Athletin die schnellste Europäerin in Berlin sein: Mit Domenika Mayer (LG Telis Finanz Regensburg) startet die konstanteste deutsche Marathonläuferin der letzten Jahre. Die 34-Jährige lief beim BMW BERLIN-MARATHON vor zwei Jahren mit 2:23:47 ihre persönliche Bestzeit und qualifizierte sich damit für Olympia 2024, wo sie auf Rang 28 die beste deutsche Läuferin war. „Ich freue mich auf die tolle Atmosphäre in Berlin und will versuchen, eine persönliche Bestzeit zu laufen. Ich hatte in Vorbereitung gesundheitliche Probleme, bekam aber noch rechtzeitig die Kurve“, sagte Domenika Mayer, die mit ihrer Berliner Bestzeit die drittschnellste deutsche Läuferin aller Zeiten ist. Stark einzuschätzen ist Fabienne Königstein (MTG Mannheim), die mit einer Bestzeit von 2:25:48 ins Rennen geht und sich in diesem Frühjahr nach einer jahrelangen Kette von Verletzungen und Krankheiten vielversprechend zurückmeldete. „Die Freude am Laufen ist richtig da“, sagte die 32-Jährige nach ihrem vierten Platz beim Wien-Marathon. „Ich bin gut vorbereitet und möchte am Sonntag unter 2:23:00 laufen.“ Mit ihrer Bestzeit von 2:24:54 ist Deborah Schöneborn (Marathon Team Berlin) die zweitschnellste deutsche Läuferin auf der Startliste. In den letzten rund eineinhalb Jahren litt sie immer wieder unter Fußproblemen. „Ich bin froh, dass ich gesund an den Start gehen kann und freue mich auf das Rennen“, sagte die 31-jährige Berlinerin, die am Sonntag ihren zehnten Marathon laufen wird. |
