Der Herbstempfang der Alevitischen Gemeinde zu Berlin K.d.ö.R. am 21. November 2025 in der Waldemarstraße 20 war ein bedeutender Schritt im Dialog zwischen religiösen Gemeinschaften und der Berliner Landespolitik. Unter der Leitung der Gemeinde, die als zentraler Akteur im Bereich Bildung, Kultur und Religionsgemeinschaft agiert, wurden zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Zivilgesellschaft und Politik begrüßt – darunter auch der Regierende Bürgermeister.

Herr Wegner wies darauf hin das zahlreiche Abgeordnete des Deutscher Bundestag und des Abgeordnetenhaus von Berlin vor Ort sind – ein klares Indiz für die wachsende Bedeutung der alevitischen Gemeinschaft als Akteurin im interreligiösen sowie integrationspolitischen Raum.

Ziel war es, nicht nur gemeinsam eine Begegnung zu gestalten, sondern vor allem Fragen der Integration, Teilhabe und der Rolle religiöser Gemeinschaften im urbanen Raum zu diskutieren. In seinen Anmerkungen hob der Bürgermeister die Relevanz von Pluralität und den Beitrag der alevitischen Gemeinschaft zur Förderung eines respektvollen Zusammenlebens hervor. Die Gemeinde wiederum präsentierte ihre aktuellen Aktivitäten, die ihre Funktion als Vermittlerin im interkulturellen Dialog unterstreichen: Neben dem Kultur Angebot werden Bildungs- und Beratungsprogramme betrieben, die gezielt auf die Förderung von Austausch und gesellschaftlichem Zusammenhalt ausgerichtet sind. Die Veranstaltung zeigte exemplarisch auf, wie in Berlin der Kontakt zwischen religiösen Räumen und politischer Verantwortung weiter vertieft wird und ließ damit erkennen, dass Begegnung und Dialog zunehmend in den Mittelpunkt städtischer Gesellschaftspolitik rücken.

Von admin