Die Deutschlandstiftung Integration (DSI) hat am 19. November 2025 im Berliner Allianz Forum am Pariser Platz vier herausragende Sportler:innen mit dem TALISMAN-Preis für gesellschaftlichen Zusammenhalt geehrt. Als Preisträgerinnen und Preisträger wurden Malaika Mihambo, Yemisi Ogunleye, Leo Neugebauer und Elena Semechin ausgezeichnet. Die Stiftung würdigt mit der Auszeichnung Menschen, „die sich durch ihr Engagement für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft verdient gemacht haben“.

In seiner Festrede unterstrich Friedrich Merz, Schirmherr der DSI, die zentrale Bedeutung des Sports für Integration und Inklusion. Er betonte, dass Sport für Fairness, Integrität und Miteinander stehe.

Die vier Ausgezeichneten stehen nicht nur für sportliche Spitzenleistungen, sondern auch für Werte wie Vielfalt, Respekt und Teilhabe – sie gelten als Vorbilder für junge Menschen. Laut Stiftung zeigen sie „wie sportliche Leistungen nicht nur Begeisterung auslösen, sondern auch ein starkes Signal für Vielfalt, Fairness und Anti-Rassismus senden können“.

Die DSI selbst versteht sich als eine bundesweit tätige gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Berlin, die sich seit ihrer Gründung im Jahr 2008 für Chancengleichheit von Menschen mit Migrationsgeschichte einsetzt. Unter anderem begleitet sie über das Stipendienprogramm „GEH DEINEN WEG“ junge Talente beim Einstieg in Beruf und Gesellschaft.

Die diesjährige Verleihung des TALISMAN-Preises setzt damit ein deutliches Zeichen: Spitzen-Sport verbindet Leistung mit gesellschaftlichem Engagement, und die Stiftung bringt diesen Zusammenhang mit ihrer Auszeichnung in den öffentlichen Fokus.

Von admin