S.E Stephen Mubiru, amtierender Botschafter der Republik Uganda in Deutschland, spielte beim kürzlichen Treffen mit deutschen Reise- und Investitionsakteuren eine zentrale Rolle — insbesondere beim Uganda–Germany Tourism and Investment Forum am 02. Dezember 2025 in Berliner Hotel Westin Grand.
In seiner Rede betonte Mubiru Ugandas offen-offizielle Bereitschaft, nachhaltige Investitionen und Tourismus-Projekte zu fördern, wobei Deutschland als maßgeblicher Partner hervorgehoben wurde. Er stellte klar, dass das Land aktiv darauf hinarbeitet, ein günstiges Umfeld für internationale Investoren zu schaffen — insbesondere in Sektoren wie Tourismus, Infrastruktur, Kaffeeproduktion, erneuerbare Energien und Agribusiness.
Parallel leitete Mubiru eine 10-tägige „Familiarization Tour“ für zwölf deutsche Reiseveranstalter, die im Rahmen der wirtschafts- und tourismuspolitischen Diplomatie stattfand. Die Delegation besuchte u.a. das Zziwa Rhino Sanctuary und das kulturell bedeutende Ewaffe Cultural Village. Ziel war es, Uganda’s touristisches Potenzial, Naturschönheiten und kulturelle Vielfalt erlebbar zu machen — mit dem erklärten Ziel, deutsche Touristenzahlen signifikant zu erhöhen und neue Investoren zu gewinnen.
Die Initiative steht exemplarisch für Ugandas aktuelle Strategie der „Commercial and Economic Diplomacy“: Neben klassischen diplomatischen Aufgaben nutzt die Botschaft gezielt Tourismus und wirtschaftliche Kooperation als Mittel der Außenpolitik und Wirtschaftsförderung — ein Ansatz, der in Übereinstimmung mit der Leitlinie des Landes für strukturiertes Wachstum und internationale Partnerschaften steht.
Uganda präsentiert sich derzeit mit bemerkenswerter Selbstsicherheit als aufstrebende Destination im ostafrikanischen Tourismusmarkt. Beim Treffen mit Ugandas Botschafter in Deutschland, H. E. Stephen Mubiru, zeigte sich, wie entschlossen das Land seine Attraktivität für europäische Besucher und Investoren herausstellt. Dass der Botschafter in seinen Gesprächen stets auf die außergewöhnliche Vielfalt Ugandas verweist, deckt sich mit den jüngst verbreiteten Unternehmensporträts der führenden Tourismusanbieter des Landes. Sie vermitteln ein Bild eines Sektors, der aus eigener Kraft heraus gewachsen ist und heute professioneller agiert als je zuvor.
Die positiven Elemente dieser Entwicklung treten deutlich zutage. Uganda verfügt über eine landschaftliche und biologische Diversität, die im afrikanischen Vergleich herausragt. Mehr als 1.083 dokumentierte Vogelarten, die seltenen Berggorillas im Bwindi-Wald, die Primatenpopulationen des Kibale-Nationalparks und die Savannen im Norden und Westen bilden ein Portfolio, das in dieser Dichte nur wenige Länder bieten. Der Botschafter hob gegenüber Branchenvertretern hervor, dass Uganda im globalen Wettbewerb nicht allein mit „den Big Five“, sondern mit den „Big Seven“ auftrete – ein Hinweis auf die Erweiterung des klassischen Safari-Spektrums um Schimpansen und Berggorillas, die zu den größten Zugpferden der Branche gehören.
Auch die Unternehmen selbst präsentieren sich mit wachsender Professionalität. Afrika Adventure Vacations und Bantu Africa Travel – beide seit über einem Jahrzehnt aktiv – beschreiben ihre Angebote als maßgeschneiderte, kundenorientierte und zugleich naturbezogene Reiseerlebnisse. Dahinter steht eine Branche, die in den vergangenen Jahren in Trainings, zertifizierte Guides, moderne Logistik und internationale Kooperationen investiert hat. Die staatlichen Stellen – Uganda Tourism Board, Uganda Wildlife Authority und die Verbände der Touranbieter – haben den Ordnungsrahmen zudem deutlich verbessert. Aus Sicht des Botschafters ist dies ein zentraler Grund dafür, dass Uganda gegenüber europäischen Märkten zunehmend Vertrauen gewinnt.
Das Bild, das die neuen Kataloge und Unternehmensprofile zeichnen, zeigt eine Tourismuswirtschaft, die ihre Stärken selbstbewusst kommuniziert: die Mischung aus Natur, kulturellem Erbe und urbaner Lebendigkeit. Kampala wird gezielt als pulsierendes Zentrum Ostafrikas dargestellt, die Regionen des Landes als mosaikartige Vielfalt aus Ethnien, Landschaften und Traditionen. Die Anbieter rücken zusätzlich hervor, dass modernere Hotels, neue Flugverbindungen, bessere Straßen und stärkere Sicherheitsstrukturen den Aufenthalt erleichtern.
Mubiru machte im Gespräch zugleich deutlich, dass diese positive Entwicklung kein Zufall ist. Die ugandische Außenpolitik setzt in jüngster Zeit bewusst auf wirtschaftsorientierte Diplomatie, und der Tourismus steht dabei im Zentrum. Die systematische Einbindung deutscher Reiseveranstalter, die gezielten Fam-Trips und die Präsentationen auf europäischen Märkten sollen Uganda als nachhaltige und sichere Destination positionieren. Die Signale dafür sind günstig: Der Botschafter verwies auf steigende Besucherzahlen aus deutschsprachigen Ländern und auf wachsende Nachfrage nach längeren, hochwertigeren Reisen.
Uganda hat seine Stärken erkannt, arbeitet konsequent an seiner Wahrnehmung im Ausland und stellt seine Branche breiter, professioneller und internationaler auf. Das Land profitiert von einem touristischen Kern, der sich auf stabile Naturwerte stützt, und von einer jungen, engagierten Unternehmergeneration, die ihre Angebote zunehmend an globale Standards anpasst.
Für den Botschafter ist dies mehr als Imagepflege. Er sieht im Tourismus ein strategisches Instrument der Entwicklungs- und Außenpolitik – und zugleich einen Bereich, in dem Uganda bereits heute sichtbare Fortschritte vorweisen kann.
