Rund 800 Gäste des VBKI aus Berlin feiern und vernetzen sich | Auszeichnung: Der VBKI-Preis BERLINER GALERIEN 2025 geht an ROBERT GRUNENBERG | Kai Wegner: „Berlin als Innovationsstandort Nummer Eins etablieren“

Unter dem goldenen Licht der spätsommerlichen Abendsonne öffnete der EUREF-Campus am Freitagabend seine Pforten für die „Berliner Goldene Stunde“: Das ausverkaufte Sommerfest des Vereins Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI) zog etwa 800 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur an und bot die perfekte Gelegenheit für Networking, inspirierende Gespräche und fröhliches Feiern – das erste große Zusammenkommen nach der Sommerpause.

Auf dem Gelände des Schöneberger Innovationszentrums hießen VBKI-Präsident Markus Voigt und der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, die Anwesenden willkommen und betonten in ihren Reden die Wichtigkeit des Dialogs zwischen Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft für die Zukunftsfähigkeit der Hauptstadt.

Ein klares Bekenntnis zur Olympiabewerbung Berlins

VBKI-Präsident Markus Voigt sprach im Namen der Berliner Wirtschaft ein deutliches Bekenntnis zur Bewerbung um die Olympischen Spiele 2040/2044 aus: „Die Olympischen Spiele in den Jahren 2040 oder 2044 wären eine historische Chance für Berlin. Sie würden nicht nur die internationale Strahlkraft unserer Stadt weiter erhöhen, sondern auch Investitionen, Infrastruktur und Innovation nachhaltig fördern. Die Berliner Wirtschaft ist bereit, Politik und Gesellschaft auf diesem Weg mit Ideen, Engagement und Tatkraft zu unterstützen.“

Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner bezeichnete das VBKI-Sommerfest als „eine der bedeutendsten Netzwerkveranstaltungen in Berlin“ und dankte Markus Voigt für sein Engagement. Wegner fügte hinzu: „Der VBKI ist seit vielen Jahren ein verlässlicher Partner des Berliner Senats. Uns verbindet der Wille, das Beste für Berlin zu erreichen – sei es durch Verwaltungsreformen, Investitionen in den Wirtschaftsstandort oder leistungsfähige Bürgerämter. Unser Ziel ist es, Berlin zum Innovationsstandort Nummer Eins zu entwickeln. Doch um unsere Wirtschaft nachhaltig zu stärken, benötigen wir auch Reformen. Mein Ziel ist eine Reform des Vergaberechts – schneller, einfacher und unbürokratischer.“

Unter den Gästen waren neben dem Regierenden Bürgermeister zahlreiche Mitglieder des Berliner Senats, darunter Franziska Giffey (Senatorin für Wirtschaft), Stefan Evers (Finanzsenator), Ute Bonde (Verkehrssenatorin), Dr. Felor Badenberg (Justizsenatorin) und Iris Spranger (Innensenatorin). Auch Thomas Kralinski (Staatssekretär im Sächsischen Wirtschaftsministerium), Michael Biel (Berliner Staatssekretär für Wirtschaft) und die SPD-Landesvorsitzende Nicola Böcker-Giannini waren vertreten.

Auch die Berliner Gesellschaft zeigte starke Präsenz – darunter Prof. Marion Ackermann (Präsidentin Stiftung Preußischer Kulturbesitz), Harald Christ (Chairman Christ Capital GmbH), der Galerist Johann König sowie zahlreiche weitere Entscheiderinnen und Entscheider aus Unternehmen, Institutionen und Kultur.

Ein Höhepunkt: Verleihung des VBKI-Galerienpreises

Ein Höhepunkt war die Verleihung des mit insgesamt 15.000 Euro dotierten VBKI-Preises BERLINER GALERIEN, den der VBKI gemeinsam mit dem Landesverband Berliner Galerien und der Senatsverwaltung für Wirtschaft alljährlich vergibt. In Würdigung der Ausstellung „Death to all of them“ der nicht-binären Künstlerin Meo Wulf erhielt in diesem Jahr die Galerie ROBERT GRUNENBERG die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung. Neben dem Preisträger aus Charlottenburg wurden auch die Galerien Molitor aus Tiergarten und MOUNTAINS aus Mitte geehrt. Beide erhielten ein Preisgeld von jeweils 2.500 Euro. Alle drei Galerien waren im Juli von einer Fachjury für die diesjährige Shortlist des Preises nominiert worden. Bewertet wurden das eingereichte Ausstellungskonzept, die realisierte Ausstellung und der Gesamtauftritt der Galerie.

Kulinarische und musikalische Vielfalt

Für das leibliche Wohl sorgte einmal mehr Sternekoch Thomas Kammeier, der mit seinem Team ein vielseitiges Food-Konzept präsentierte – von kreativen Flying Buffets bis zu raffiniert interpretierten Berliner Klassikern. Musikalische Highlights boten JCB feat. Nathalie Dorra, die mit energiegeladenen Sounds begeisterten, während DJ Bensh auf seinem mobilen Green DJ Bike für den nachhaltigen Soundtrack der Nacht sorgte.

So verband das Sommerfest erneut kulinarischen Genuss, kulturelle Impulse und hochkarätiges Networking – und bestätigte seinen Ruf als eine der wichtigsten gesellschaftlichen Veranstaltungen Berlins.

Von admin