„#SagEsLaut #SagEsSolidrisch “: Prominente setzen bei der Diabetes Charity Gala ein Zeichen
15. Diabetes Charity Gala: Britta Steffen, Janine Kunze, Hubert Fella und Esther Schweins engagieren sich für mehr Aufklärung. Alexander Kittel erhält den Thomas-Fuchsberger-Preis 2026.
Es war ein Abend voller bewegender Geschichten, prominenter Gäste und einer Botschaft, die weit über die festlich gedeckten Tische hinausreichte: Menschen mit Diabetes brauchen nicht nur eine gute medizinische Versorgung, sondern auch Verständnis, gesellschaftliche Unterstützung und die Gewissheit, mit ihrer Erkrankung nicht allein zu sein. Bei der 15. Diabetes Charity Gala unter dem Motto „Ich steh auf“ kamen Betroffene, Mediziner, Unterstützer und Prominente zusammen, um auf die Herausforderungen des Lebens mit Diabetes aufmerksam zu machen und Spenden für wichtige Hilfsprojekte zu sammeln. Höhepunkt des Abends war die Verleihung des Thomas-Fuchsberger-Preises 2026 an Alexander Kittel für sein Engagement rund um digitale Diabetes-Technologie.
Durch das Programm führte Moderator Dr. Jens Kröger. Seine ursprünglich vorgesehene Kollegin Andrea Ballschuh musste kurzfristig krankheitsbedingt absagen. Das hielt den Abend jedoch nicht davon ab, schnell an Fahrt aufzunehmen. Musik, persönliche Gespräche, eine mitreißende Poetry-Slam-Darbietung und Begegnungen zwischen Menschen, die Diabetes aus ganz unterschiedlichen Perspektiven kennen, bestimmten das Programm.
Das Motto „Ich steh auf“ beschreibt dabei mehr als eine optimistische Haltung. Wer mit Diabetes lebt, muss täglich Entscheidungen treffen, Blutzuckerwerte kontrollieren, Insulin dosieren und mit unvorhersehbaren Schwankungen umgehen. Die Erkrankung macht keine Pause, auch nicht im Urlaub, beim Sport oder während einer Feier. Moderator Dr. Kröger erinnerte daran, dass hinter jeder Diagnose ein Mensch stehe, der nicht auf seine Glukosewerte reduziert werden dürfe. Die Gala wolle deshalb nicht nur informieren, sondern auch Gemeinschaft und Lebensfreude vermitteln.
Britta Steffen fordert mehr Prävention
Einen inhaltlichen Schwerpunkt setzte die ehemalige Schwimmweltmeisterin Britta Steffen. Als Keynote-Speakerin sprach sie über Prävention, Bewegung und die Verantwortung der Gesellschaft für eine gesündere Lebensweise. Die mehrfache Welt- und Europameisterin, die sich heute unter anderem als Gesundheitscoach engagiert, erinnerte an die Größenordnung der Erkrankung. Nach den bei der Gala genannten Schätzungen leben in Deutschland rund elf Millionen Menschen mit Diabetes, einschließlich der Dunkelziffer. Viele Betroffene wissen demnach noch nichts von ihrer Erkrankung.
Steffen schilderte auch eine persönliche Erinnerung aus ihrer Zeit an der Sportschule. Bereits als Jugendliche habe sie eine Mitschülerin erlebt, die ihren Blutzuckerspiegel ständig im Blick behalten musste. Erst aus heutiger Perspektive sei ihr bewusst geworden, wie viel Aufmerksamkeit und Disziplin der Alltag mit Diabetes verlangt.
Ihre Forderungen richtete sie vor allem an die Politik und die Gesellschaft. Sie sprach sich für die Umsetzung einer Zuckersteuer, strengere Regeln für ungesunde Lebensmittelwerbung gegenüber Kindern und mehr tägliche Bewegung für junge Menschen aus. Bewegung dürfe nicht vom Einkommen der Eltern oder vom Wohnort abhängen. Jedes Kind müsse die Möglichkeit haben, sich regelmäßig sportlich zu betätigen.
Steffen betonte zugleich, dass jeder Mensch Verantwortung für die eigene Gesundheit übernehmen müsse. Wo Menschen Unterstützung benötigten, sei jedoch auch die Gemeinschaft gefragt. Eine Haltung, die zum Leitgedanken des Abends passte: Aufklärung und Prävention sind keine rein individuellen Aufgaben.
Conny Doll und Daniel Lensing zeigen, was möglich ist
Besonders anschaulich wurde das Thema, als Menschen mit Diabetes selbst auf der Bühne von ihrem Leben erzählten. Conny Doll, die seit ihrer Kindheit mit Typ-1-Diabetes lebt, berichtete davon, wie selbstverständlich die Erkrankung sie inzwischen begleitet. Früher habe sie sich mitunter zurückgezogen und Insulin heimlich in der Umkleidekabine gespritzt. Heute gehe sie offen mit ihrer Diagnose um und nutze auch soziale Medien, um Einblicke in ihren Alltag zu geben.
Dass Diabetes nicht automatisch bedeutet, auf große Abenteuer verzichten zu müssen, zeigte ihre gemeinsame Geschichte mit Daniel Lensing. Bei einer mehrtägigen Tour über rund 130 Kilometer und Höhenmeter in anspruchsvollem Gelände gehörten neben der körperlichen Vorbereitung auch umfangreiche Kohlenhydratvorräte zum Gepäck. Allein für mögliche Unterzuckerungen hatte Doll mehrere Kilogramm Lebensmittel eingeplant.
Die Tour sei nicht nur eine sportliche Leistung gewesen, erklärte sie. Vor allem habe sie gezeigt, dass sich Herausforderungen auch mit einer chronischen Erkrankung bewältigen lassen. Ihr Anliegen ist es, anderen Betroffenen Mut zu machen und sichtbar zu werden.
Lensing, der seit drei Jahren mit Typ-2-Diabetes lebt, berichtete seinerseits, dass die Diagnose seinen Lebensstil verändert habe. Bewegung und Ernährung seien stärker in seinen Alltag gerückt. Gleichzeitig sprach er über den psychischen Druck, den schwankende Blutzuckerwerte auslösen können. Gerade deshalb sei der Austausch mit anderen Betroffenen wertvoll.
Die Kampagne „#SagEsLaut“ beziehungsweise „#SagEsSolidarisch“, knüpfte an diese Erfahrungen an. Sie soll Menschen mit Diabetes ermutigen, offen über ihre Erkrankung zu sprechen und Vorurteile abzubauen.
Janine Kunze und Hubert Fella über persönliche Erfahrungen
Auch die prominenten Gäste machten deutlich, dass Diabetes keineswegs ein abstraktes Gesundheitsthema ist. Schauspielerin Janine Kunze, vielen Zuschauern aus der Serie „Hausmeister Krause“ bekannt, erzählte zunächst von ihrem ursprünglichen Berufswunsch. Sie hatte eine Ausbildung zur Krankenschwester absolviert und konnte sich lange vorstellen, Medizin zu studieren. Stattdessen wurde sie Schauspielerin und ist inzwischen seit fast drei Jahrzehnten in ihrem Beruf tätig.
Ihre medizinischen Kenntnisse seien am Filmset gelegentlich gefragt gewesen. Vor allem aber hat das Thema für sie eine persönliche Bedeutung: Ihr Schwiegervater war an den Folgen von Typ-2-Diabetes gestorben. In der Familie habe man erlebt, wie wichtig es ist, eine Erkrankung ernst zu nehmen und sich mit den eigenen gesundheitlichen Risiken auseinanderzusetzen.
Kunze berichtete, dass sie mit ihren drei Kindern über Gesundheit, Ernährung und Bewegung spreche. Die Familie versuche, einen bewussten Lebensstil zu pflegen. Ihr Appell an die Gäste war deutlich: Menschen sollten auf ihren Körper achten und Warnsignale nicht ignorieren.
Reality-TV-Star Hubert Fella, der mit Typ-1-Diabetes lebt, brachte dagegen Erfahrungen aus dem Dschungelcamp mit. Die extrem eingeschränkte Nahrungsversorgung und die körperliche Belastung hätten seinen Blutzucker vor erhebliche Herausforderungen gestellt. Mit Unterstützung des anwesenden medizinischen Teams habe er seine Insulinversorgung anpassen können. Dennoch sei er körperlich zeitweise vollkommen erschöpft gewesen.
Fella erzählte zudem, wie wenig sich die Erkrankung von seinem Wunsch nach einem aktiven Leben diktieren lassen sollte. Trotz seiner Diagnose habe er zahlreiche Reisen unternommen, darunter nach Thailand und Australien. Sein Motto: mit dem Diabetes leben, statt das Leben vollständig von ihm bestimmen zu lassen.
Auch Skeleton-Athletin Anna Fernstädt berichtete von ihrem Weg zurück in den Leistungssport. Sie erhielt ihre Typ-1-Diabetes-Diagnose im Januar 2022, kurz vor einer geplanten Reise nach China. Zunächst habe man ihr signalisiert, dass ihre sportliche Karriere damit möglicherweise beendet sei. Fernstädt ließ sich davon nicht abbringen. Heute weiß sie, dass insbesondere große Wettkämpfe und der damit verbundene Stress ihre Blutzuckerwerte beeinflussen können. Im Training sei der Umgang damit inzwischen deutlich routinierter.
Ihre Geschichte steht exemplarisch für die Herausforderungen, vor denen Menschen mit Diabetes im Leistungssport stehen: Neben Training, Ernährung und Wettkampfvorbereitung verlangt die Erkrankung zusätzliche Aufmerksamkeit und eine genaue Abstimmung der Therapie.
Esther Schweins erinnert an die Angehörigen
Einen besonders persönlichen Moment brachte Schauspielerin Esther Schweins in den Abend ein. Sie berichtete von ihrer Mutter, die seit Jahrzehnten mit Typ-1-Diabetes lebt und inzwischen 90 Jahre alt ist. Die Erkrankung habe nicht nur den Alltag ihrer Mutter geprägt, sondern auch das Leben der Familie. Die Sorge um Unterzuckerungen und mögliche Notfälle sei über viele Jahre ein ständiger Begleiter gewesen.
Schweins machte damit deutlich, dass Diabetes immer auch Angehörige betrifft. Eltern, Kinder und Partner erleben die Unsicherheit, die mit der Erkrankung verbunden sein kann. Gerade deshalb sei es wichtig, offen darüber zu sprechen und Betroffene nicht allein zu lassen.
Ein weiteres Herzensanliegen der Schauspielerin ist das Tanzen. Sie engagiert sich für Bewegungsangebote, die insbesondere älteren Menschen zugutekommen sollen. Musik und Bewegung könnten nicht nur die körperliche Fitness, sondern auch die geistigen Fähigkeiten und das Wohlbefinden stärken. Ihre Erfahrungen mit der eigenen Mutter hätten ihr gezeigt, wie viel selbst kleine Bewegungsimpulse bewirken können.
Alexander Kittel erhält den Thomas-Fuchsberger-Preis 2026
Der Höhepunkt des Abends war die Verleihung des Thomas-Fuchsberger-Preises, den die gemeinnützige Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe zum 15. Mal vergab. Die Auszeichnung würdigt Menschen, die sich in besonderer Weise für Menschen mit Diabetes einsetzen. Der Preis erinnert an Thomas Fuchsberger, den Sohn des Schauspielers Joachim „Blacky“ Fuchsberger, der selbst mit Typ-1-Diabetes lebte und sich für Aufklärung engagierte.
Preisträger des Jahres 2026 wurde Alexander Kittel, der unter dem Namen „Xanders Diabetes Loop“ Wissen über moderne Diabetes-Technologie vermittelt. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit den technischen Möglichkeiten, die Menschen mit Typ-1-Diabetes bei der Steuerung ihrer Therapie unterstützen können.
Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht das sogenannte Loop-System. Dabei werden ein kontinuierlicher Glukosesensor, eine kompatible Insulinpumpe und eine Software miteinander verbunden, um die Insulinabgabe auf Grundlage der gemessenen Glukosewerte automatisiert anzupassen. Solche Systeme können den Alltag erleichtern, erfordern jedoch technisches Verständnis und eine sorgfältige Beschäftigung mit ihrer Funktionsweise.
Kittel begann sich intensiv mit dieser Technologie auseinanderzusetzen, als sich ab 2014 eine internationale Bewegung von Menschen mit Typ-1-Diabetes entwickelte, die nicht länger auf kommerziell verfügbare automatisierte Lösungen warten wollten. Unter dem Leitgedanken „We are not waiting“ entstanden selbst entwickelte Systeme und eine engagierte Gemeinschaft, die Wissen und Erfahrungen miteinander teilt.
2019 baute Kittel sein eigenes Loop-System auf. Ein Jahr später startete er während der Corona-Pandemie seinen YouTube-Kanal. Dort erklärt er technische Zusammenhänge und zeigt in Videos, wie die Systeme funktionieren. Sein Angebot richtet sich nicht nur an technikaffine Betroffene, sondern auch an Angehörige und Diabetes-Fachkräfte.
Besonders wichtig ist ihm, den Zugang zu automatisierter Insulintherapie auch für blinde und sehbehinderte Menschen sowie für technisch weniger erfahrene Betroffene zu erleichtern. Neben der Technik vermittelt er Orientierung, Selbsthilfe und Zuversicht. Die Community rund um seinen Kanal ist inzwischen international vernetzt.
Die Laudatio hielt Esther Schweins. Überreicht wurde der Preis von Jennifer Fuchsberger-Buyan und Julien Fuchsberger, den Kindern von Thomas Fuchsberger und Enkeln von Joachim Fuchsberger. Die Familie begleitet die Auszeichnung seit vielen Jahren. In den Gesprächen wurde deutlich, wie sehr das Vermächtnis von Thomas Fuchsberger bis heute Menschen verbindet, die sich für mehr Sichtbarkeit und bessere Lebensbedingungen bei Diabetes einsetzen.
DiaConnect: Hilfe für Kinder und Familien
Neben der Preisverleihung standen zwei Spendenprojekte im Mittelpunkt des Abends. Eines davon ist DiaConnect, ein Angebot für Kinder und Jugendliche mit Typ-1-Diabetes und ihre Familien in Berlin und Brandenburg.
Die Projektleiterin Isabell Weberling stellte die Arbeit vor. Gemeinsam mit ihrem Team organisiert sie Begegnungen, bei denen betroffene Familien miteinander ins Gespräch kommen können. Während die Kinder in einem geschützten Rahmen spielen, basteln und kreativ werden, tauschen sich die Eltern über ihren Alltag, ihre Sorgen und praktische Fragen zur Erkrankung aus.
Die Treffen sollen einen Raum schaffen, in dem sich niemand erklären muss. Denn trotz einer häufig guten medizinischen Versorgung fühlen sich viele Familien mit den psychischen und sozialen Belastungen der Erkrankung allein gelassen. Der Austausch mit Menschen, die ähnliche Erfahrungen machen, kann deshalb eine wichtige Unterstützung sein.
Weberling betonte, dass die Treffen bewusst nicht ausschließlich um Diabetes kreisen sollen. Die Kinder sollten Kinder sein dürfen, ohne ständig an ihre Erkrankung erinnert zu werden. Gleichzeitig könnten die Eltern Erfahrungen zu Sensoren, Insulinpumpen, Apps und schwierigen Alltagssituationen teilen.
Zwei junge Teilnehmer, Lennart und Carlotta, berichteten auf der Bühne von ihren Interessen und Erfahrungen. Carlotta stellte ihr Kunstwerk „Mein Diabetesherz“ vor. Lennart erzählte von seinem eigenen YouTube-Kanal, auf dem er Handwerksvideos veröffentlicht. Beide machten deutlich, dass die Erkrankung nur ein Teil ihres Lebens ist und ihre persönlichen Interessen nicht verdrängen darf.
Besonders eindrücklich war Carlottas Botschaft an Menschen ohne Diabetes: Die Erkrankung entsteht nicht einfach deshalb, weil jemand zu viel genascht hat. Diese Klarstellung ist wichtig, denn Vorurteile und falsche Vorstellungen belasten viele Betroffene zusätzlich.
Das Projekt möchte sein Angebot künftig ausweiten, häufiger Treffen ermöglichen und Ferienaktivitäten organisieren. Dafür ist es auf finanzielle Unterstützung angewiesen.
Zwischen Solidarität und gesundheitspolitischen Fragen
Im Verlauf des Abends wurde auch die Situation der medizinischen Versorgung angesprochen. Vertreterinnen aus Diabetes-Praxen warnten davor, dass Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen zulasten der Betreuung chronisch kranker Menschen gehen könnten. Gerade die Versorgung von Diabetes erfordere Zeit, Fachwissen und persönliche Gespräche.
Telemedizinische Angebote und Videosprechstunden könnten helfen, Versorgungslücken zu schließen. Dafür müssten sie jedoch angemessen finanziert werden. Eine rein technische Betreuung könne das persönliche Gespräch nicht vollständig ersetzen, lautete eine zentrale Botschaft der Diskussion.
Auch das Thema Adipositas kam zur Sprache. Eine prominente Gästin schilderte, wie stark Übergewicht das Selbstbild und die öffentliche Wahrnehmung eines Menschen beeinflussen kann. Sie berichtete von jahrelangen Erfahrungen mit Stigmatisierung und davon, wie eine medikamentös unterstützte Gewichtsabnahme ihre Lebensqualität verändert habe. Ihr Appell: Adipositas müsse als chronische Erkrankung ernst genommen werden. Medikamente dürften nicht pauschal als Lifestyle-Produkte abgetan werden, sondern sollten im Rahmen einer medizinisch begleiteten Behandlung betrachtet werden.
Die Diskussion verdeutlichte, wie eng Diabetes-Prävention, Adipositas, gesellschaftliche Vorurteile und die Frage nach einer angemessenen Gesundheitsversorgung miteinander verbunden sind.
Ein Abend, der Menschen sichtbar macht
Die 15. Diabetes Charity Gala verband prominente Namen mit persönlichen Schicksalen und konkreten Hilfsangeboten. Ob Leistungssportlerin, Schauspielerin, Technikexperte oder betroffene Familie: Die Geschichten des Abends zeigten, wie unterschiedlich das Leben mit Diabetes sein kann und wie viel Wissen, Organisation und Durchhaltevermögen es häufig verlangt.
Musikalische Auftritte von Georg Stengel, Poetry Slam und persönliche Gespräche sorgten für den festlichen Rahmen. Zugleich blieb die Veranstaltung ihrem Anliegen treu: Aufmerksamkeit schaffen, Vorurteile abbauen und Projekte unterstützen, die Menschen im Alltag konkret helfen.
Die wichtigste Botschaft des Abends war deshalb keine komplizierte medizinische Formel. Sie lautete: Niemand sollte mit einer chronischen Erkrankung auf sich allein gestellt sein. Alexander Kittels Auszeichnung, die Arbeit von DiaConnect und die zahlreichen persönlichen Beiträge machten deutlich, wie viel sich bewegen lässt, wenn Betroffene ihr Wissen teilen, Angehörige Unterstützung finden und die Gesellschaft genauer hinsieht.
