Lore Richter, Sebastian Urzendowsky und alle Künstler 4. M.A.R.X. Bande Ausstellung / Vernissage in der GlogauAIR Art Residency in Berlin am 09.10.2026 Agency People Image (c) Daniel Hinz
M.A.R.X.-Bande: 24 Künstler, 80 Werke und drei Tage voller Kunst
Anna Thalbach, Max Giermann und Armin Rohde unter den Ausstellenden: Die vierte Pop-up-Ausstellung der M.A.R.X.-Bande brachte unterschiedliche künstlerische Handschriften zusammen und machte Kunst direkt zugänglich.
Drei Tage lang stand die Kunst im Mittelpunkt: Vom 9. bis 11. Oktober 2026 präsentierte die M.A.R.X.-Bande ihre vierte Pop-up-Ausstellung und versammelte 24 Künstlerinnen und Künstler mit insgesamt rund 80 Werken. Das Konzept setzte auf Vielfalt, persönliche Begegnungen und die Möglichkeit, Kunst nicht nur zu betrachten, sondern auch unmittelbar zu erwerben. Unter dem Motto „Watch and Buy“ verband die Veranstaltung eine offene Ausstellungssituation mit einem direkten Zugang zum Kunstmarkt.
Die M.A.R.X.-Bande organisiert solche Präsentationen zweimal jährlich. Im Mittelpunkt stehen vor allem sogenannte Local Heroes, also Künstlerinnen und Künstler aus dem lokalen kreativen Umfeld. Dabei beschränkt sich das Format nicht auf eine bestimmte Kunstrichtung. Vielmehr geht es darum, unterschiedliche Ausdrucksformen nebeneinander sichtbar zu machen und dem Publikum einen Einblick in die Bandbreite zeitgenössischer Kunst zu ermöglichen.
Das Spektrum der vierten Ausgabe reichte von Malerei und Fotografie über Siebdruck, Collage und Grafik bis hin zu Objektkunst und Streetart. Diese Vielfalt eröffnet unterschiedliche Zugänge zur Kunst: Während Malerei und Grafik mit Farben, Formen und Bildkompositionen arbeiten, setzen Fotografie und Collage eigene Akzente im Umgang mit Motiven und Perspektiven. Objektkunst und Streetart erweitern das Spektrum um Ausdrucksformen, die sich häufig bewusst zwischen traditionellen Kunstgattungen bewegen. In der Zusammenstellung entstand so ein abwechslungsreiches Panorama verschiedener künstlerischer Positionen.
Auch die Namen der Ausstellenden spiegelten die Vielfalt des Formats wider. Mit Anna Thalbach, Max Giermann und Armin Rohde waren bekannte Persönlichkeiten vertreten. Hinzu kamen unter anderem Lore Richter, Stephan Popella, Sebastian Urzendowsky, Joachim Gern, Miss Glueniverse, Philipp Caspari, Jim Avignon und Mate Artist. Ebenfalls beteiligt waren Norman Böttcher, Lady Electric, Modernaffiches, Magda Kwapisz-Grabowska, Adam Ripley und Oskar Richter.
Komplettiert wurde das Teilnehmerfeld durch Kathrin Krumbein, Mallie Helmer, Lorena Eracle, Jeannine D’arc, Sylke Bach, Marietta Krampitz und Käpt’n Kinky. Die Zusammenstellung unterschiedlicher Namen und künstlerischer Positionen machte deutlich, dass die M.A.R.X.-Bande auf eine Mischung aus bekannten Gesichtern und eigenständigen kreativen Handschriften setzt. Die Ausstellung bot damit die Gelegenheit, Werke in einem gemeinsamen Rahmen zu entdecken, die sich in Technik, Gestaltung und Ausdruck unterscheiden.
Den Auftakt bildete die Vernissage am Freitag, dem 9. Oktober. Von 18 bis 22 Uhr konnten die Gäste die Ausstellung erstmals erleben. Stefan Pinnow übernahm um 19 Uhr die Moderation. Die Eröffnung markierte den Beginn des dreitägigen Programms und bot den Rahmen, um die beteiligten Künstlerinnen und Künstler sowie ihre Arbeiten kennenzulernen.
Am Samstag, dem 10. Oktober, öffnete die Ausstellung von 11 bis 18 Uhr. Auch am Sonntag konnten Besucherinnen und Besucher die rund 80 Kunstwerke besichtigen und erwerben. Die Öffnungszeiten bis 20 Uhr ermöglichten einen längeren Abschluss des Pop-up-Wochenendes. Das Konzept war dabei bewusst unmittelbar angelegt: Die Werke wurden nicht nur in einem Ausstellungsraum präsentiert, sondern standen zugleich zum Kauf bereit.
Gerade diese Verbindung von Ausstellung und Verkauf gibt dem Format einen eigenen Charakter. Wer sich für ein Werk interessiert, kann sich direkt mit der Arbeit auseinandersetzen und eine Kaufentscheidung treffen. Kunst wird dadurch nicht ausschließlich als Gegenstand einer institutionellen Präsentation verstanden, sondern als etwas, das den Alltag bereichern und Teil privater Räume werden kann. Für die Kunstschaffenden eröffnet ein solches Format zugleich die Möglichkeit, ihre Arbeiten einem Publikum vorzustellen, das über den Kreis regelmäßiger Galeriebesucher hinausgeht.
Die M.A.R.X.-Bande setzt mit ihren zweimal jährlich stattfindenden Ausstellungen auf einen Ansatz, der unterschiedliche künstlerische Positionen zusammenführt und den Zugang zu Kunst niedrigschwellig gestaltet. Statt einer einzelnen Stilrichtung Raum zu geben, lebt das Konzept von der Gegenüberstellung verschiedener Techniken und Ideen. Die Besucher können eigene Vorlieben entdecken, neue Perspektiven kennenlernen und sich mit den Arbeiten der Ausstellenden auseinandersetzen.
Die vierte Ausgabe vom 9. bis 11. Oktober 2026 führte diesen Ansatz fort. Mit 24 Künstlerinnen und Künstlern, rund 80 Werken und einem Programm über drei Tage bot die Pop-up-Ausstellung einen vielfältigen Einblick in unterschiedliche Formen zeitgenössischer Kunst. Das Prinzip „Watch and Buy“ stand dabei für die unmittelbare Verbindung von künstlerischer Präsentation, persönlicher Entdeckung und der Möglichkeit, ein Werk direkt mit nach Hause zu nehmen.
