11 – Nicht Ocean’s, nicht Fast & Furious.
Sondern 11 geförderte Filme aus Nordrhein-Westfalen werden auf der diesjährigen Berlinale gezeigt. Das ist Grund zum Feiern, oder?
Beim 23. Berlinale Empfang hat Nordrhein-Westfalen wieder einmal unter Beweis gestellt, dass wir Filmland Nr. 1 in Deutschland sind. Jede zweite Produktion kommt hier her. Nirgendwo entstehen mehr Streaming-Produktionen.
Damit ist die Film- und Medienbranche nicht nur wichtig für Kunst und Kultur sondern auch ein relevanter Wirtschaftsfaktor für unser Land.
Erst vor wenigen Tagen hat die Komödie „Extrawurst“ u.a. mit mit Hape Kerkeling, Christoph Maria Herbst und Fahri Yardim die Besuchermillion geknackt.
Ministerpräsident Hendrik Wuest eröffnete den diesjährigen Empfang mit einem Plädoyer für die Freiheit von Kunst & Kultur: „Wir leben in einer freien Medienwelt. Für uns ist das selbstverständlich. In vielen Ländern ist das nicht so. Deshalb stehen wir als Landesregierung klar an der Seite der Kultur- und Kreativbranche.“
Hendrik Wüst, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen: „Nordrhein-Westfalen ist ein Land der kulturellen Vielfalt und fesselnder Geschichten – dies wird jedes Jahr auf der Berlinale deutlich. Egal ob Comedy, Serie oder Krimi: Nirgendwo in Deutschland wird so viel für Film und Fernsehen produziert wie in Nordrhein-Westfalen. Dabei schaffen Filme Räume für Meinungsfreiheit, Widerspruch und demokratischen Diskurs. Gerade in Zeiten, in denen Extremismus und Menschenfeindlichkeit unsere offene Gesellschaft bedrohen, ist dies unverzichtbar. Kunst und Kultur stärken den Zusammenhalt und verteidigen die Werte unserer Demokratie. Die Film- und Medienstiftung NRW ist seit 35 Jahren unser zentraler Akteur für eine kreative und vielfältige Medienbranche. Sie stärkt die internationale Zusammenarbeit und den interkulturellen Austausch.“
Walid Nakschbandi, Geschäftsführer der Film- und Medienstiftung NRW: „Vielfalt, Qualität, Offenheit und Mut – diese Eigenschaften prägen das nordrhein-westfälische Filmschaffen, das auch in diesem Jahr auf der Berlinale zu erleben ist. Mit elf Produktionen im Festival, davon zwei im Wettbewerb, präsentiert sich NRW der Weltöffentlichkeit auf internationalem Niveau. Der NRW-Empfang mit dem Land Nordrhein-Westfalen ist ein Höhepunkt der Berlinale-Tage und eines der wichtigsten und größten Branchentreffen des Festivals. Wir freuen uns über diese Tradition, auf Begegnungen, inspirierende Gespräche und nicht zuletzt auf gemeinsames Feiern. Wir richten unsere Scheinwerfer immer auf unsere Filmschaffenden und dieses Jahr auch auf 35 Jahre Filmstiftung in NRW.“
Elf geförderte Produktionen aus NRW im Berlinale-Programm
Neun Filme und zwei Serien-Produktionen aus Nordrhein-Westfalen werden 2026 auf der Berlinale gezeigt. Der Cast der Filmteams präsentierte sich auf dem Roten Teppich in der Landesvertretung, u.a. das Team des Wettbewerbsbeitrags „Rose“ mit Caro Braun, Godehard Giese und Regisseur Markus Schleinzer (row film) oder „Die Blutgräfin“ (Heimatfilm), der heute Abend beim Festival Premiere feiert. Regisseurin Ulrike Ottinger wurde von Thomas Schubert und Bettina Brokemper begleitet. Auch Mitwirkende aktuell geförderter Filmprojekte nahmen am Empfang teil und wurden von Ministerpräsident Hendrik Wüst und Filmstiftungsgeschäftsführer Walid Nakschbandi begrüßt wie Elyas M’Barek, Veronica Ferres, Moritz Führmann, Christian Berkel, Laura Tonke, Fahri Yardim u.v.a. Auch die jüngst beim Europäischen Filmpreis ausgezeichneten Produzentinn:en Jonas Dornbach und Janine Jackowski („Ach diese Lücke…“), Alice Brauner („Block 10“), Sandra Maischberger („Roland“, „Riefenstahl“) oder Regisseurin Caroline Link („Die Jahre mit Dir“) nahmen am Empfang teil
Lust auf einen Filmabend? Die 11 Filme/Serien sind:
Rose
Rosebush Pruning
Two Mountains Weighing Down My Chest
Narciso
Education of Jane Cumming
Die Blutgräfin
No Good Men
All Heroes Are Bastards (serie)
Wetend Girl (Serie)
Lola Rennt
Staatsschutz
