Am 45. GENERALI BERLINER HALBMARATHON am 29. März 2026 versammelt sich in der deutschen Hauptstadt ein Elitefeld, das neben der breiten Masse der über 40 000 registrierten Teilnehmer:innen aus mehr als 130 Nationen auch international renommierte Spitzenläufer:innen umfasst. Die flache Kursführung durch Berlin über 21,0975 Kilometer gehört zu den schnellsten der Welt und macht die Veranstaltung zu einem klassischen Saisonauftakt für ambitionierte Athleten und Athletinnen gleichermaßen.

Im Männer-Eliterennen steht Amanal Petros, der deutsche Rekordhalter im Halbmarathon, im Zentrum der Erwartungen. Der 30-jährige Langstreckenspezialist von Hannover 96 hat 2025 in Berlin als erster deutscher Läufer die Marke von unter einer Stunde über diese Distanz durchbrochen (59:31 Minuten) und damit seinen eigenen Nationalrekord weiter verbessert. Er zählt damit zu den schnellsten Europäern, die jemals einen Halbmarathon gelaufen sind, und bringt darüber hinaus auch im Marathonformat internationale Klassezeiten vor. Diese Leistung macht Petros zum wichtigsten nationalen Anwärter auf eine vordere Platzierung im Feld, in dem mit Athleten wie dem Äthiopier Bereket Nega und dem Kenianer Benson Kiplangat weitere internationale Läufer mit Bestzeiten um 60 Minuten und knapp darüber gelistet sind. Auch Gideon Kiprotich aus Kenia wird als starker Anwärter für eine Top-Platzierung geführt. Gleichzeitig ist die Tiefe des deutschen Feldes bemerkenswert: Neben Petros starten mit Johannes Motschmann, Simon Boch, Hendrik Pfeiffer und Sebastian Hendel mehrere Läufer, die regelmäßig Zeiten um 61 Minuten erbringen.

Im Frauen-Elitefeld gilt die Äthiopierin Likina Amebaw als die am ehesten zu erwartende Siegerin, nachdem sie in der Saison zuvor starke Resultate erzielte. Mit 1:04:44 Stunden hat sie sich als internationale Spitzenkraft etabliert; die Kenianerin Veronica Loleo bringt eine persönliche Bestzeit von 1:05:46 Stunden auf die Strecke und gehört ebenfalls zu den Favoritinnen. Eine weitere junge äthiopische Läuferin, Melal Siyoum, hat sich durch internationale Halbmarathonrennen einen Namen gemacht und gehört zur erweiterten Spitze im Feld. Darüber hinaus hat Esther Pfeiffer, die im Vorjahr als schnellste deutsche Läuferin in Berlin platziert war, ihren Fokus auf eine Verbesserung ihrer Bestzeiten gesetzt und wird – flankiert von Domenika Mayer, Alina Reh, Deborah Schöneborn, Gesa Krause, Rabea Schöneborn und Kristina Hendel – den nationalen Teil der Konkurrenz prägen.

Die sportliche Bedeutung des GENERALI BERLINER HALBMARATHON liegt nicht nur in seiner Größe, sondern auch in seiner internationalen Wettbewerbsdichte. Das Rennen ist Teil der globalen SuperHalfs-Serie, die einige der schnellsten Halbmarathons der Welt umfasst, und fungiert damit als Barometer für die Frühform der Topläufer und -läuferinnen vor den großen Frühjahrsmarathons.

Von admin