Der neue Weihnachtsmarkt am KaDeWe hat seine Premiere glänzend gefeiert und die Berliner City West für einen Abend in festlichen Glamour getaucht. Direkt vor dem legendären Kaufhaus des Westens auf dem Wittenbergplatz eröffneten am 24. November elegante weiße Pagodenzelte, die bereits beim Betreten einen Hauch von Exklusivität verströmten.
Der neue Markt von Veranstalter Axel Kaiser hebt sich deutlich von herkömmlichen Weihnachtsmärkten ab: Bereits vor der Eröffnung lockt das Angebot mit Highlights wie hausgemachtem Glühwein und cremigem Eierpunsch, traditioneller „Feuerzangenbowle“-Variante oder heißem Glühgin. Wer es deftig mag, greift zur Bio-Bratwurst vom Holzkohlengrill oder gerösteten Maronen – während Freunde süßer Verlockungen sich an holländischen Poffertjes, frisch zubereiteten knusprigen Pommes mit exklusiven Saucen, belgischen Waffeln oder klassischem Dresdner Stollen erfreuen können. Dazu kommt eigens gebrautes „Berliner Winterbier“ von der Berg Brauerei – ein Anspruch auf Qualität im Street-Food-Format, der dem neuen Markt die gewünschte urbane Weihe verleiht.
Warme Lichterketten spannten sich über die Köpfe der Besucher, während sanfte Musik durch den kühlen Abend wehte und der Duft von gebrannten Mandeln und frisch gegrillter Bio-Bratwurst in der Luft lag. Die Eröffnungsfeier zog ein gemischtes Publikum an, darunter Händler, KaDeWe-Stammkunden, neugierige Familien und zahlreiche Flaneure, die den neuen Treffpunkt der Saison kennenlernen wollten. Als die erste Tasse Glühwein erhoben wurde und die Lichter in voller Intensität zu strahlen begannen, ging ein leises Raunen durch die Menge – ein Moment, der spüren ließ, dass dieser Markt sich bewusst vom traditionellen Adventsbetrieb abheben wollte. Statt rustikaler Holzbuden dominierten beheizte Pagodenzelte mit sorgfältig kuratierten Design- und Kunsthandwerksständen, ergänzt durch Genussangebote wie hausgemachten Eierpunsch und ein eigens gebrautes „Berliner Winterbier“. Mehrere Stände spendeten ihre Erlöse des Abends an soziale Berliner Projekte, darunter den Kältebus und die Berliner Aids-Hilfe, was der glamourösen Atmosphäre eine soziale Dimension verlieh. Zwischen funkelnden Dekorationsobjekten und brillanten Glasornamenten diskutierten Besucher über die Rückkehr von Qualität und Stil in die Weihnachtsmarktkultur. Die illuminierte Fassade des KaDeWe bildete eine imposante Kulisse, die dem Auftakt das Flair einer urbanen Bühne gab. Gegen Abend wurde es merklich voller, als sich die Gäste in Gruppen sammelten, Selfies vor den glitzernden Pagoden machten und die ersten Einkäufe tätigten. Berlin hatte in dieser Nacht einen neuen Ort des winterlichen Flairs gewonnen – mondän, stilbewusst und mit deutlicher Ambition, sich als festlicher Hotspot der City West zu etablieren.
